Ambulanter Pflegedienst "Würdevolles Leben" - Amb. Pflegedienst mit Schwerpunkt Palliativ in Berglern bei ED
Unser Pflegekonzept
 
Der Ambulante Pflegedienst "Würdevolles Leben"  ist ein privater Anbieter von Pflegeleistungen. Als privater Anbieter von Pflegeleistungen sind wir eine selbstständige Einrichtung mit eigenen Geschäftsräumen in 85459 Berglern, Erdinger Strasse 24.
 
Unser Ziel und unsere Aufgabe als ambulanter Pflegedienst ist die Pflege und Betreuung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung. Schwerpunkte unserer pflegerischen Versorgung liegen bei der Betreuung von Patienten nach dem Pflegeversicherungsgesetz SGB XI und nach dem SGB V.
Wir pflegen im Landkreis Erding und im Landkreis Freising.
 
 Struktureller Aufbau des Pflegedienstes
 
Unser Pflegedienst garantiert eine ausreichende und konstante Versorgung der betreuten Patienten, entsprechend ihres pflegerischen Bedarfs und ihrer individuellen Bedürfnisse.
Wir sind zu jeder Tages-und Nachtzeit erreichbar und stehen Ihnen persönlich zur Verfügung!
Die Pflege und Betreuung unserer Patienten wird unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft durchgeführt. Diese Pflegefachkraft verfügt über langjährige pflegefachliche Erfahrungen. Die Stellvertretung verfügt ebenfalls über die gleichen Erfahrungen.
Unser Pflegedienst erfüllt die vertraglich vereinbarten personellen Mindestvoraussetzungen entsprechend dem 11. Sozialgesetzbuch. Darüber hinaus legen wir bei der Auswahl der Mitarbeiter größten Wert auf fachliche Qualifikationen, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit. Die Aufgaben und Kompetenzen der Mitarbeiter werden in Stellenbeschreibungen geregelt.
 
Organisation des Pflegedienstes
 
Wir erbringen Pflegesachleistungen nach den Leistungen der häuslichen Pflege gemäß dem Pflegeversicherungsgesetz, Leistungen der häuslichen Pflege gemäß dem SGB XII und Leistungen der Haushaltshilfe sowie Pflegeabnahmen nach § 37 Abs. 3 SGB XI und Verhinderungspflegeleistungen.
Die Pflege der Patienten wird durch angemessenes qualifiziertes Personal gewährleistet. Der organisatorische Ablauf der Pflege erfolgt in Form von Pflegeteams, um ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufzubauen und zu erhalten.
Unser Pflegedienst führt zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation grundsätzlich einen Erstbesuch beim Pflegebedürftigen durch. Sollte sich der Pflegebedürftige in einer anderen Pflegeeinrichtung befinden, so führen wir, wenn möglich, den Erstbesuch und die Pflegeanamnese dort durch.
Anhand eines standartisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, die Möglichkeit der aktivierenden Pflege sowie die patienteneigenen Ressourcen ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen des Pflegebedüftigen werden in die Datenerhebung selbstverständlich mit einbezogen.
Grundsätzlich und unbedingt werden die kulturellen, religiösen und sonstigen individuellen Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt.
Aufgrund der Pflegeanamnese wird in Absprache mit dem Pflegebedürftigen eine Pflegeplanung erstellt, werden Maßnahmen und Pflegeziele festgelegt. Hierbei werden durch uns besonders die Ressourcen des Patienten und die möglichen Leistungen Dritter beachtet. Wichtig ist die ständige Anpassung der Pflegeziele entsprechend den sich ändernden Bedingungen/Gesundheitszuständen beim Patienten.
Als Grundlage der Pflegedurchführung dient kein spezielles Pflegemodell, vielmehr konzentrieren wir uns darauf, dem Patienten die Realisierung der Aktivitäten des täglichen Lebens zu ermöglichen.
 
Aussage zum Pflegemodell
 
Aus pflegefachlicher Sicht ist jedes etablierte Pflegemodell bemüht, der Individualität des einzelnen Menschen Rechnung zu tragen. So unterschiedlich die jeweiligen pflegetheoretischen Ansätze auch sein mögen, im Kern zielen die auf dem Markt befindlichen Pflegemodelle darauf ab, dem zu pflegenden Individuum ein Höchstmaß an Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit zu erhalten bzw. als Ziel der Pflege zu erreichen.
Entscheiden wir uns für ein spezielles Pflegemodell so laufen wir Gefahr der Einschränkung der individuellen Pflege. Pflegemodelle besitzen einen entscheidenden Nachteil in der täglichen Pflegepraxis: Sie beschränken uns in unserem Tun. Daraus folgt zwangsläufig das individuelle Pflegemodell, als Bestandteil des Pflegekonzeptes.
Bei Patienten, welche Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhalten, wird der vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) empfohlene Pflegeplan in unsere Pflegeplanung mit einbezogen.
Die Pflegeplanung wird regelmäßig überprüft und in Absprache und unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten und/oder Angehörigen der Entwicklung des Pflegeverlaufs angepaßt. Das Ergebnis der Evaluation wird schriftlich dokumentiert.
Alle Daten des Patienten und der Pflegeverlauf werden in einem standardisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten. Dieses besteht aus einem Stammblatt, der Pflegeanamnese, der Pflegeplanung, dem Pflegebericht und dem Leistungserfassungsbogen. Je nach Besonderheit des Einzelfalles werden weitere Formblätter hinzugefügt.
Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind diese Unterlagen allen an der Pflege des Patienten beteiligten Personen zugänglich.
Für etwaige Verlegungen des Patienten in andere Pflegeeinrichtungen, z.Bsp. Krankenhauseinweisungen, wird ein standartisierter Pflegeüberleitungsbogen genutzt, welche die wichtigsten pflegerelevanten Daten zur nahtlosen Übernahme der Pflege enthält.
Angehörige und weitere Pflegepersonen des sozialen Umfelds des Patienten werden in Bezug auf gesundheitsfördernde und -sichernde Arbeitstechniken beraten und unterstützt. 
 
Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Pflegedienstes
 
Wir sind ständig bestrebt, unsere Qualität weiter zu verbessern! Aus diesem Grund werden Maßnahmen der internen und externen Qualitätssicherung durchgeführt und dokumentiert.
Zu den Maßnahmen der innerbetrieblichen Qualitätssicherung gehören:
Folgende 8 Prophylaxen kommen zur Anwendung:
 
1. Dekubitusprophylaxe - Vorbeugung von Hautdefekten
2. Sturzprophylaxe - Vorbeugung gegen Stürze
3. Pneumonieprophylaxe - Vorbeugung gegen Lungenentzündung
4. Thromboseprophylaxe - Vorbeugung von Venenentzündungen
5. Intertrigoprophylaxe - Vermeidung von Hautentzündungen
6. Kontrakturprophylaxe - Vermeidung von Gelenkversteifungen
7. Obstipationsprophylaxe - Vorbeugung gegen Verstopfung
8. Dehydrationsprophylaxe - Verhinderung und Vorbeugung der Austrocknung
 
Einsatz eines Qualitätsbeauftragten zur Qualitätskontrolle beim Patienten, zum Setzen, Erarbeiten und Weiterentwickeln von Qualitätszielen.Dieser Qualitätsbeauftragte untersteht direkt der Geschäftsleitung. Dadurch wird ein Höchstmaß an Unabhängigkeit in der Arbeit gesichert. Er unterstützt die Pflegedienstleitung bei der Qualitätssicherung und auch durch Kundenbefragungen hinsichtlich Zufriedenheit und Wohlergehen. Darüber hinaus ist er ein unabhängiges Kontrollorgan der Geschäftsleitung zur Sicherung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.
Sicherung der Verfügbarkeit von aktueller Fachliteratur und deren Verleih an die Mitarbeiter.
Vorhalten der Möglichkeit elektronischer Weiterbildung unter Zuhilfenahme virtueller Plattformen im Internet.
Führung und ständige Aktualisierung eines Fort- und Weiterbildungsplanes für die Mitarbeiter zur Sicherung einer kontinuierlichen Wissensvermittlung auf der Grundlage neuester pflegefachlicher Erkenntnisse.
Zu den Maßnahmen der externen Qualitätssicherung gehören:
Zertifizierung durch unabhängige Gutachter
Permanente Aufrechterhaltung des Informationsflusses mit Angehörigen und anderen an der Pflege beteiligten Personen.
Dieses Pflegekonzept ist kein entgültiges innerbetriebliches Dokument. Es spiegelt in seiner jetzigen Form und mit seinem jetzigen Inhalt den Erkenntnisstand unseres Pflegedienstes wieder. So wie sich pflegefachliche Anforderungen verändern, pflegefachliche Erkenntnisse weiterentwickeln, die Forderungen des Marktes sich ändern und wir uns als Team weiter qualifizieren, wird sich auch unser Pflegekonzept weiterentwickeln.
Sicherung eines regelmäßigen Informationsaustausches
Sicherung von Fortbildungen in den monatlichen Dienstberatungen und durch das Anbieten externer Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei festgestellten fachlichen Defiziten hat der Mitarbeiter an entsprechenden externen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nach Maßgabe durch die Pflegedienstleitung teilzunehmen.
Regelmäßige Durchführung von Pflegevisiten durch die verantwortliche Pflegefachkraft oder deren Vertretung einschließlich Prüfung der Anwendung und Einhaltung von Prophylaxen und vom im Qualitätszirkel erarbeiteten Pflegestandards und Verhaltensrichtlinien.
Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint